Therapieverfahren

Mein Beratungs- und Therapieverfahren vereint lösungsorientierte, hypnotherapeutische, tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische, systemische und energetische Methoden. Es ist ein Verfahren mit sehr hoher Effizienz, da der Ausstieg aus Problemkreisläufen zielorientiert und typenspezifisch erfolgt. Basierend auf der Erkenntnis, dass wir ohne Verbindung mit unseren Gefühlen, also nur mit dem Verstand und nur mit Worten, die oft traumatischen Einprägungen nicht erreichen und verändern können. Es geht also darum, dass wir den verdrängten Schmerz, die echten Gefühle wiederfinden und ganz zulassen. Wenn sie in diesem natürlichen Prozess schließlich mit ihren Wurzeln, ihrem Ursprung verknüpft werden, können wir sie loslassen und gewissermaßen abschließen. So ist es möglich, innerhalb sehr kurzer Zeit zu stabilen Veränderungen zu kommen. Welches Verfahren Ihnen schnellstmöglich Erleichterung verschafft, vereinbaren wir in unserem gemeinsamen Erstgespräch.

  • Kurzzeittherapie

    Die Kurzzeittherapie wurde von Steve de Shazer und Mitarbeitern entwickelt. Sie fokussiert konsequent auf mögliche Lösungen eines Problems.

    Der lösungsorientierte Ansatz der Kurzzeittherapie benutzt Techniken, die auf eine unmittelbare Veränderung eines Problemzustandes in einen Zielzustand wirken.

  • EMDR

    Das Kürzel EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, auf Deutsch Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen, und ist eine Methode in der Traumatherapie.

    Bei EMDR kommt es zu einer Neubearbeitung dieser „eingefrorenen“ Erinnerungen mit dem Ziel spürbarer und sichtbarer Entlastung auf der Körper-, Gefühls- und Empfindungsebene.

    Die EMDR-Therapie ist inzwischen nicht nur bei chronischer und komplexer PTBS und akuter Traumatisierung, sondern unter anderem auch bei Schmerzstörungen, Ängsten, Abhängigkeit, Trauer und Abschied, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen Anwendung.

    In meiner Linkliste finden Sie einen Artikel, der die Methode sehr ausführlich beschreibt.

  • brainspotting

    Ähnlich wie beim EMDR wird beim brainspotting ein emotional belastendes Ereignis erinnert.  Es ist eine sehr zielgerichtete Behandlungsmethode, um die zentralen neurophysiologischen Quellen emotionalen oder körperlichen Schmerzes, von Trauma, und einer Reihe anderer Symptome zu finden, zu verarbeiten und zu lösen.

    Bei einer Traumatisierung bleibt die Verarbeitung des überwältigenden Ereignisses auf der Ebene der Reflexe, das heißt in den tieferen Hirnstrukturen ´stecken´. Das Erleben der Bedrohung wird hier sozusagen eingefroren und ist für unser Bewusstsein schwer oder gar nicht mehr erreichbar.

    Brainspotting ist ein Mittel, mit dem Erfahrungen und Symptome, die jenseits des bewussten sprachlichen Zugriffs liegen, neurobiologisch lokalisiert, fokussiert, verarbeitet und schließlich aufgelöst werden können.

  • Hypnosetherapie

    Die Hypnosetherapie unterstützt die anderen Therapieformen. Das Besondere an der Hypnotherapie ist die kombinierte Nutzung von Trancezuständen und der lösungs- und zukunftsorientierten Arbeit. Im Unbewussten (Unterbewusstsein) jedes Menschen sind unzählige Fähigkeiten, Erfahrungen und Möglichkeiten vorhanden, die durch die Trance oder Tiefenentspannung erfahrbar, zugänglich und nutzbar gemacht werden können.

    Trancezustände lösen im Unbewussten Suchprozesse aus, die für Lösungen der jeweiligen Probleme genutzt werden, die Persönlichkeitsentwicklung fördern und so die Lebensqualität erhöhen.

    Die Hypnosetherapie hat vorallem bei Angststörungen eine hohe Wirkungsintensität.

    Sie erreichen psychische und körperliche Veränderungen. Eine Kurzzeittherapie mit enormer Effizienz.

  • Kognitive Verhaltenstherapie

    Im Mittelpunkt stehen unsere Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen. Die Art und Weise, wie wir denken, bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren.

    Wenn wir eine Situation als erfreulich, gut, schön für uns bewerten, werden wir uns auch froh, glücklich, freudig erregt, usw. fühlen. Bewerten wir sie als schlimm, gefährlich, furchtbar, unerträglich, dann empfinden wir Depressionen, Angst, Wut, Enttäuschung, Unruhe, Anspannung, usw. Bewerten wir sie als weder gut noch schlecht, neutral, normal, alles ist in Ordnung, dann sind wir entspannt, zufrieden und ruhig.

    Dieses Therapieverfahren startet nicht in der Vergangenheit sondern im Hier und Jetzt. Unsere Einstellungen und Verhaltensmuster sind zwar in der Vergangenheit durch bestimmte Erfahrungen entstanden, aber in der Therapie geht es darum, herauszufinden, welche konkreten Einstellungen unsere momentanen Probleme verursachen bzw. wie wir in Zukunft besser leben können.

  • Systemische Therapie

    In der systemischen Therapie geht man davon aus, dass überall da, wo Menschen zusammen leben oder arbeiten, durch deren fortwährende Interaktion untereinander ein Muster von Regeln entsteht, das dieses Zusammenleben steuert und das den Beteiligten nur zum Teil bewusst ist. Jedes Paar, jede Familie, jedes Team bildet ein eigenes „System”.

    Der therapeutische Rahmen bietet eine Erweiterung dieses Problemkontextes an. Durch die Interaktion mit der Therapeutin entsteht ein neues Regelsystem, ein neuer Raum, in dem neue Erfahrungen und Sichtweisen möglich sind. Der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit im Therapieprozess richtet sich auf das Hier und Jetzt, auf die biographische Entwicklung oder auf die Bedeutung der Herkunftsfamilie, um Zugang zu den Mustern zu bekommen, die die Probleme aufrecht halten. So werden Veränderungen möglich.

  • Energetische Therapie

    EFT - Emotional Freedom Techniques

    Japanisches Heilströmen - Jin Shin Jyutsu